Tennisplatz – Maße, Bodenbeläge & Platzbau

Tennisplätze sind heutzutage auf der ganzen Welt verteilt. Je nach Region und Anlage besitzen sie dabei unterschiedliche Bodenbeläge. Grundsätzlich sind sie mit einem der vier Hauptbeläge, Sand, Hardcourt, Rasen oder Teppich ausgestattet. Im Verlaufe der Zeit kamen viele weitere Varianten, wie z. B. der Granulatboden hinzu.

Der einzige Punkt, der sich in den letzten Jahrzehnten am Tennisplatz nicht geändert hat, sind die Spielfeldmaße. Diese Standards sorgen dafür, dass auf allen Plätzen weltweit die gleichen Spielbedingungen herrschen. Allerdings wissen viele Spieler nicht, dass der Bodenbelag einen wesentlichen Einfluss auf das Spielverhalten hat.

Aus diesem Grund haben wir für Dich eine komplette Übersicht zum Thema Tennisplatz erstellt. Hier erfährst Du unter anderem, welche Maße ein Tennisplatz hat und wie sich der Bodenbelag auf das Spielverhalten auswirkt. Darüber hinaus gibt es Tipps zum Bau und zur Wartung eines Tennisplatzes.

Tennisplatz Maße

Grafik der Maße eines Tennisplatzes

Beim Tennis ist das Spielfeld rechteckig und wird durch die Grundlinien und die Seitenlinien begrenzt. Grundsätzlich beträgt die Länge 23,77 m. Die Breite des Tennisfelds fällt je nach Spielvariante unterschiedlich aus.

Wenn Du Einzel spielst, dann sind es 8,23 m. Im Vergleich dazu ist das Doppelfeld etwas größer. Mit den Doppelstreifen liegt hier die Breite bei 10,97 m.

In der Mitte befindet sich ein Netz, welches das Spielfeld in zwei gleich große Hälften teilt. Dabei ist das Netz an beiden Netzpfosten in einer Höhe von 1,07 m eingespannt. Da das Netz in der Mitte ein wenig durchhängt, muss es an dieser Stelle 91,4 cm hoch sein.

Die Linien, die in einem Abstand von 6,40 m parallel zum Netz verlaufen, bezeichnet man als Aufschlaglinien. Zusätzlich erstreckt sich auf beiden Seiten jeweils eine Mittellinie vom Netz bis hin zur Aufschlaglinie.

Sie teilt diesen Bereich in zwei gleiche Hälften, welche als Aufschlagfelder bekannt sind. Wegen ihrer Anordnung wird die Aufschlaglinie und die Mittellinie zusammen auch „T-Linie“ genannt.

Zur Verlängerung der Mittellinie gibt es an der Grundlinie noch eine kleine Markierung. Sie zeigt dem Spieler die Mitte der Grundlinie.

Tennisplatz Bodenbelag

Wie bereits oben kurz erwähnt, sind auf Tennisanlagen diese vier Arten von Tennisplätzen am meisten verbreitet:

  • Sandplatz
  • Hartplatz
  • Rasenplatz
  • Teppichplatz

Neben dem Spielverhalten, unterscheiden sie sich ebenfalls nach dem Grundaufbau, sowie der Platzpflege.

Sandplatz

Foto von einem Tennis Sandplatz

In Europa und in Südamerika sind hauptsächlich Sandplätze zu sehen. In der Regel verwendet man diesen Belag für Tennisplätze im Außenbereich. Vereinzelt gibt es aber auch Tennishallen, in denen Sandplätze installiert sind.

Charakteristisch für den Sandplatz ist seine rote bis orangene Oberfläche. Anders als der Name aussagt, setzt sich der Platz nicht aus normalem Sand, sondern aus feinem Ziegelmehl zusammen. Das Grundmaterial für dieses Pulver bilden zerkleinerte Ziegelsteine. Trotzdem hat sich der Begriff „Sand“ in der Tenniswelt etabliert.

Unter allen vier Platzarten ist das Spiel auf dem Sandplatz am langsamsten. Das liegt daran, dass sich der Tennisball beim Bodenkontakt tief in den Sand eingräbt, bevor er wieder aufspringt. Durch die Reibung zwischen den Sandkörnern und dem Filz wird der Ball zusätzlich abgebremst.

Der Sandplatz hat die zweite Eigenschaft, dass der Ball nach dem Bodenkontakt am höchsten aufspringt. In Kombination mit Topspin entwickeln sich somit schwer zu retournierende Bälle. Manchmal kann es passieren, dass Du den Ball sogar fast auf Kopfhöhe treffen musst, um ihn noch ins Feld zu bringen.

Diese Merkmale sind vor allem der Grund, weshalb Ballwechsel auf dem Sandplatz erheblich länger dauern. Oftmals schaffst Du es noch, an weit entfernte Bälle heranzukommen und Dich damit weiterhin im Spiel zu halten.

Generell benötigst Du eine gute Kondition, um längere Matches auf diesem Tennisplatz bestreiten zu können. Besonders bei Hitze sind Ballwechsel ziemlich anspruchsvoll.

Auf der anderen Seite hat der Sandplatz den Vorteil, dass er durch den lockeren Untergrund sehr gelenkschonend ist. Dadurch sinkt die Gefahr vor Verletzungen deutlich. Außerdem gibt Dir der weiche Boden die Möglichkeit, mit den Tennisschuhen auf dem Platz zu gleiten, sodass Du Dich noch einfacher bewegen kannst.

In Summe ist der Sandplatz perfekt für Grundlinienspieler geeignet, die dem Ball den notwendigen Topspin mitgeben können. Zudem ist es hilfreich, wenn Du über Kraftvolle Schläge verfügst, damit Du Deinen Gegner direkt von der Grundlinie unter Druck setzt. Für Serve-and-Volley Spieler ist dieser Belag eher unpassend.

Hartplatz

Foto von einem Tennis Hartplatz

Der Hartplatz, auch Hard Court genannt, ist hingegen in Nordamerika sehr populär. Dort findest Du unzählige Tennisanlagen, die mit diesem Belag ausgestattet sind. Was macht den Hartplatz so speziell?

Zum einen ist die Tatsache, dass er im Innenbereich, sowie im Außenbereich stehen kann. Im Grunde genommen bildet eine Schicht aus Beton oder Asphalt das Fundament für den Hartplatz.

Der Unterbau wird anschließend mit mehreren Schichten aus einer Mischung aus Acryl und Gummi überzogen. Diese Oberfläche gibt dem Hartplatz seinen typischen Look. In der Regel wählt man als Farbe ein helles Blau aus, da der Kontrast zum gelben Ball am höchsten ist.

Während der Sandplatz eine raue Struktur aufweist, besitzt der Hartplatz eine glatte Oberfläche. Somit verliert der Ball beim Bodenkontakt kaum an Geschwindigkeit durch Reibung. Der Hartplatz ist also ein schnellerer Belag als der Sandplatz.

Im Allgemeinen hängt das Sprungverhalten des Balls von der Zusammensetzung der Oberfläche des Hartplatzes ab. Im Vergleich zum Sandplatz springt der Ball auf dem Hardcourt jedoch immer flacher ab.

Ein weiterer Vorteil der glatten Oberfläche ist, dass der Ball ein konstantes Sprungverhalten besitzt, wodurch Du die Flugkurve besser berechnen kannst. Auf Sand hat der Boden nämlich Unebenheiten, die dazu führen können, dass der Ball verspringt.

Allerdings hat der Hartplatz auch den Nachteil, dass seine obere Schicht wasserundurchlässig ist. Demnach ist ein Spiel bei Nässe nicht möglich, da Du sonst auf dem Boden ausrutschen könntest.

Das sieht auf einem Sandplatz anders aus. Bei leichtem Regen gibt es hier keine Einschränkungen, weil das Wasser einfach im Sand versickert. Bei großen Pfützen ist das Spiel natürlich nicht möglich.

Als Tennisspieler solltest Du ebenfalls beachten, dass das Spiel auf dem Hartplatz anfälliger für Verletzungen ist. Beispielsweise sind Deine Gelenke bei Sprüngen einer starken Belastung ausgesetzt, da der Untergrund relativ hart ist. Hinzu kommt der höhere Verschleiß bei Deinen Schuhen und bei Bällen.

Prinzipiell ist der Hartplatz ein sehr dynamischer Bodenbelag, der sich vor allem für offensivere Grundlinienspieler eignet. Spieler mit einem druckvollen Aufschlag profitieren ebenso von dem Belag.

Rasenplatz

Foto von einem Tennis Rasenplatz

Besonders in England und Australien sind Rasenplätze stark verbreitet. Diese grünen Tennisplätze haben eine lange Geschichte hinter sich, da Tennis zu Anfang ausschließlich auf Rasen gespielt wurde. Heute sind Rasenplätze in den anderen Teilen der Welt aber seltener geworden.

Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Rasenplätzen, das sind einmal Tennisplätze mit natürlichem Rasen und zum anderen Plätze mit Kunstrasen. Auf den meisten Tennisanlagen findet sich momentan noch Naturrasen, wobei dieser immer mehr durch synthetisches Gras ersetzt wird.

Wenn man alle Beläge miteinander vergleicht, dann ist das Spiel auf dem Rasenplatz mit Abstand am schnellsten. Dabei hängt die Geschwindigkeit des Balls von der Höhe der Grashalme ab. Es gilt: Je länger das Gras ist, desto mehr wird der Ball durch die Grashalme verlangsamt.

Neben dem hohen Tempo springt der Ball zudem sehr flach auf dem Rasen ab. Der weiche Erdboden wirkt wie eine Art Polster, welches den Aufprall abfedert. Daher gilt der Rasenplatz gleichzeitig als ziemlich gelenkschonend.

Diese Eigenschaften führen dazu, dass die Mehrheit der Ballwechsel auf Gras relativ kurz gehalten sind. Statistisch gesehen dauern Rallyes kaum länger als 10 Schläge. Weiterhin brauchst Du eine gute Reaktionsfähigkeit, um auf die schnellen Bälle reagieren zu können.

Ähnlich wie beim Hardcourt ist der Rasenplatz bei Nässe unbespielbar. Da das Gras selbst ohne Wasser ein wenig rutschig ist, wäre das Verletzungsrisiko bei Regen noch höher.

Im Großen und Ganzen haben Matches auf dem Rasenplatz ein extrem hohes Tempo. Deshalb fühlen sich in erster Linie kräftige Aufschlagspieler auf dem Gras wohl. Serve-and-Volley Spieler performen ebenfalls sehr solide auf diesem Belag.

Teppichplatz

Foto von einem Tennisplatz mit Teppichboden

Die vierte Art eines Tennisplatzes stellt der Teppichplatz dar. Da dieser Bodenbelgag keine Nässe oder andere äußere Witterungsverhältnisse verträgt, ist er speziell für den Innenbereich gedacht.

Je nach Tennishalle besteht der Teppich aus einem unterschiedlichen Material. Beispielsweise ist der Stoff „Velours“ für Hallenböden sehr beliebt. Denn er besitzt eine weiche Oberfläche und ist in vielen Farbkombinationen erhältlich.

Vom Spielverhalten kannst Du Dir den Teppichplatz wie eine Mischung aus Hartplatz und Rasenplatz vorstellen. Genauer gesagt ist Boden in diesem Fall weicher als der Hardcourt, jedoch härter als der Rasenplatz. Aus diesem Grund springt der Ball höher als auf dem Rasenplatz ab und hat eine etwas bessere Geschwindigkeit als auf dem Hartplatz.

Zusätzlich solltest Du wissen, dass die Oberfläche des Teppichs extrem griffig ist. Praktisch ist es nicht möglich, auf dem Boden zu gleiten, weil Du direkt durch das Material abgebremst wirst. Hier besteht also erhöhte Verletzungsgefahr. Daher ist das Spiel auf dem Teppichboden für viele Tennisspieler anfangs relativ ungewöhnlich.

Alles in allem ist der Teppichplatz optimal für Grundlinienspieler, die gerne einmal ans Netz kommen. Wie auch auf dem Rasenplatz ist hier ein schnelles Reaktionsvermögen während des Ballwechsels hilfreich.

Im Verhältnis zu den anderen Bodenbelägen machen Teppichplätze aber nur noch einen kleinen Teil aller Tennisplätze aus. Im Profibereich wird sogar kein Turnier mehr auf dem Teppichboden ausgetragen.

Bei den Herren war es die ATP, die 2009 das Ende des Belags verkündete. Im Damentennis liefen Turniere bis ins Jahr 2018, ehe man den Teppich durch den Hartplatz ersetzte.

Tennisplatz bauen

Foto einer Schubkarre mit einem Haufen Ziegelmehl auf dem Tennisplatz

Du wolltest schon immer wissen, wie ein Tennisplatz gebaut wird oder bist bereits in der konkreten Planung? Dann bekommst Du hier unsere Tipps zum Tennisplatzbau. Die folgenden Schritte zeigen Dir den Bau eines Sandplatzes.

Planung

Zuerst solltest Du Dir natürlich überlegen, an welcher Stelle Du den Tennisplatz bauen möchtest. Beachte hierbei, dass Du eine ausreichend große Fläche einplanst. Ein Tennisfeld ist zwar nur 10,97 x 23,77 m groß, allerdings musst Du auch noch die Auslaufzonen miteinbeziehen.

Genauer genommen sollte der Abstand von der Grundlinie zum Zaun bei mindestens 6,40 m liegen. Zudem sollte der Abstand von der äußersten Seitenlinie zum Zaun mindestens 3,66 m messen. Insgesamt brauchst Du für ein Tennisfeld also eine Fläche von 18,29 x 36,57 m.

Bevor Du nun mit dem Bau anfängst, solltest Du Dich unbedingt um eine Baugenehmigung kümmern. Frage hierzu am besten bei Deiner Gemeinde nach.

Materialien

Folgende Materialien benötigst Du, um einen Tennisplatz zu bauen:

  • Drainagerohr
  • Kies
  • Lavasteine Körnung 0-48 mm
  • Lavasteine Körnung 0-32 mm
  • Lavasteine Körnung 0-16 mm
  • Ziegelmehl Körnung 0-2 mm
  • Tennisnetz inklusive Netzpfosten
  • Tennislinien
  • Maschendrahtzaun inklusive Pfosten

Wenn Du alle Materialien zusammen hast, kann es mit dem Bau losgehen.

Durchführung

Im Allgemeinen setzt sich ein Tennisplatz aus fünf Schichten zusammen. Diese sind der Reihe nach von unten nach oben geordnet:

  • Baugrund
  • Filterschicht: 10 cm
  • Tragschicht: 15 cm
  • Dynamische Schicht: 6 cm
  • Deckschicht 3 cm

Im ersten Schritt markierst Du die Fläche für den Tennisplatz und hebst danach den Boden bis zu einer Tiefe von 34 cm aus. Versehe den Boden mit einer Querneigung von 0,5 %, damit das Regenwasser später bestmöglich abgeführt wird. Wichtig ist, dass Du diese Neigung bei jeder weiteren Schicht einhältst.

Anschließend verdichtest Du den Baugrund mit einer Walze. Danach verankerst Du die Bodenhülsen für die beiden Netzpfosten im Planum. Weiterhin ist für das Entwässerungssystem eine Drainage erforderlich, die noch im Boden eingebaut wird. Dazu hebst Du einen entsprechenden Graben im Baugrund aus, setzt die Drainagerohre ein und füllst den Freiraum mit Kies aus.

Auf den Baugrund schüttest Du jetzt eine Filterschicht aus Lavasteinen mit der Körnung 0-48 mm. Nach dem Verdichten sollte diese Schicht eine Dicke von 10 cm aufweisen.

Über die Filterschicht legst Du nun eine 15 cm hohe Tragschicht. Sie besteht aus Lavasteinen mit der Körnung 0-32 mm. Drücke die Steine mit der Walze zusammen, um einen stabilen Unterbau für den Tennisplatz herzustellen.

Im nächsten Schritt ist die dynamische Schicht an der Reihe. Sie setzt sich aus 0-16 mm große Lavasteinen zusammen und soll eine verdichtete Schichtstärke von 6 cm besitzen. Wenn Du auch diese Schicht aufgetragen hast, fehlt nur noch die Deckschicht.

Die Deckschicht hat eine Höhe von 3 cm und besteht aus dem typischen roten Ziegelmehl mit der Körnung 0-2 mm. Achte darauf, dass Du nicht das komplett Ziegelmehl auf einmal ausschüttest, sondern es schrittweise verteilst.

Foto von einem Scharrierholz als Tennisplatzzubehör

Trage erstmal eine 1 cm hohe Schicht gleichmäßig auf dem Platz auf und verdichte sie mit der Walze. Darüber streust Du eine weitere Decke aus Ziegelmehl und besprühst sie mit einer großen Menge an Wasser. Diesen Prozess nennt man das „Einschlämmen“. Damit verstärkst Du das Ziegelmehl zusätzlich.

Sobald die Schicht getrocknet ist, verteilst Du den restlichen Teil des Ziegelmehls auf dem Platz und walzt die Schicht fest. Im weiteren Verlauf legst Du die Linien zurecht und schlägst sie in den Sand ein.

Foto von der Reparatur der Tennislinien auf dem Tennisplatz

Schließlich schiebst Du die Netzpfosten in die Bodenhülsen und hängst das Tennisnetz ein. Im letzten Schritt baust Du den Zaum um das Tennisfeld auf.

Jetzt ist der neue Tennisplatz fertig und bereit, um das erste Mal bespielt zu werden.

Tennisplatzzubehör

Foto von einem Linienbesen als Tennisplatzzubehör

Je nach Wunsch kannst Du den Tennisplatz auch mit weiterem Zubehör ausstatten. Das verbessert nicht nur das Spielerlebnis, sondern vereinfacht ebenfalls die Platzpflege. Dieses Tennisplatzzubehör könnte für Deinen Court hilfreich sein.

  • Bewässerungsanlage
  • Schleppnetz bzw. Abziehbesen
  • Linienbesen
  • Linienstampfer
  • Scharrierholz
  • Sitzbank
  • Schiesrichterstuhl
  • Spielstandsanzeige
  • Sichtblende
  • Trennetz

Tennisplatz Pflege

Egal, ob ein Tennisplatz gerade erst gebaut wurde oder schon ein paar Jahre alt ist, er bedarf regelmäßiger Pflege. Ansonsten nutzt sich die Oberfläche immer weiter ab, bis der Platz nicht mehr bespielbar wird. Deswegen solltest Du diese Punkte zur Pflege und Wartung des Tennisplatzes berücksichtigen.

Insbesondere Trockenheit und Hitze ist für einen Sandplatz ein großes Problem. Wenn die Deckschicht zu trocken ist, kann es passieren, dass das Ziegelmehl bei der nächsten stärkeren Windböe wie Staub weggeweht wird.

Das macht das Spiel auf dem Platz nicht nur anstrengend, sondern fügt dem Platz einen erheblichen Schaden zu. Schaue Dir den Platz in gleichmäßigen Zeitabständen an und wässere diesen bei Bedarf nach. Unter anderem kannst dafür Du auch automatisierte Bewässerungssysteme nutzen.

Darüber hinaus solltest Du nach jedem Match oder Training dem Platz mit dem Schleppnetz abziehen. Auf diese Weise verwischst Du die Fußspuren, die beim Spielen entstanden sind. Im Anschluss fegst Du die Spielfeldlinien mit dem Linienbesen ab.

Foto von einem Schleppnetz als Tennisplatzzubehör

Mit der Zeit ist es normal, dass sich vor allem im Grundlinienbereich auf der Oberfläche Unebenheiten bilden. Während sich hier der Sand abträgt, sammelt er sich in den äußeren Ecken des Spielfelds. In diesem Fall kommt das Scharrierholz zum Einsatz, mit dem Du den Sand auf dem Platz neu verteilen kannst, um die Vertiefungen zu beseitigen.