Tennisschuhe – In 7 Schritten zum passenden Modell

Tennisschuhe sind fĂŒr jeden Spieler ein bedeutender Teil der GrundausrĂŒstung. Eine der Hauptaufgaben von Tennisschuhen ist, Dir die gesamte Bewegungsfreiheit zu bieten und Dich gleichzeitig vor Verletzungen zu schĂŒtzen.

Sie helfen Dir, den notwendigen Halt auf dem Platz zu bekommen, sodass Du möglichst jeden Ball erreichen kannst. Außerdem sorgen Tennisschuhe dafĂŒr, dass Deine FĂŒĂŸe und Gelenke wĂ€hrend des Spiels geschont werden.

Damit Du Bestleistungen abrufen kannst, ist es wichtig, mit den passenden Schuhen zu spielen.

Auf dieser Seite stellen wir Dir alle Merkmale vor, um Dir die Suche nach den optimalen Schuhen zu erleichtern. Mit unserem 7 Punkte Ratgeber zeigen wir Dir Schritt fĂŒr Schritt, wie Du das richtige Modell findest.

Inhaltsverzeichnis

Tennisschuhe vs. Laufschuhe – Was sind die Unterschiede?

Grafik vom Aufbau eines Tennisschuhs

Auf den ersten Blick wirkt der Aufbau von Tennisschuhen und Laufschuhen gleich. TatsÀchlich Àhnelt der Tennisschuh dem Laufschuh in vielen Punkten. Allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden Typen, die man nicht auf Anhieb erkennt.

Einsatzbereich

Im Allgemeinen sind Laufschuhe fĂŒr das Joggen, Laufen und Sprinten gedacht. Bei diesen Schuhen steht die VorwĂ€rtsbewegung im Mittelpunkt. Außerdem ist die Laufgeschwindigkeit eher konstant.

Tennisschuhe mĂŒssen ganz andere Anforderungen erfĂŒllen. Denn im Spiel sind schnelle Richtungswechsel die Regel. Du musst mit den Schuhen in kurzer Zeit sowohl beschleunigen als auch abbremsen können.

Dazu kommt, dass Du beim Tennis nicht nur in eine Richtung lÀufst, sondern viele seitliche Bewegungen machst.

Material

Insgesamt zeichnen sich Tennisschuhe durch ihre sehr gute StabilitÀt aus. Damit verhindern sie, dass Du wÀhrend der Ballwechsel umknickst. Laufschuhe sind dagegen erheblich weicher, um dem Sportler eine gewisse FlexibilitÀt zu bieten.

Zum Vergleich kannst Du beide Schuhe nehmen und zusammendrĂŒcken. Tennisschuhe sind relativ steif und geben daher kaum nach. Laufschuhe lassen sich dagegen ziemlich leicht verformen.

Zwischensohle

Ein weiterer Unterschied beider Arten ist die DĂ€mpfung. Lauschuhe weisen grundsĂ€tzlich eine dickere Zwischensohle auf, da LĂ€ufer vor allem einen großen Wert auf das KomfortgefĂŒhl legen.

Tennisspieler möchten mehr mit dem Boden unter ihren FĂŒĂŸen in Kontakt kommen. FĂŒr mehr Kontrolle besitzen Tennisschuhe daher eine dĂŒnnere Sohle.

Außensohle

Neben der Zwischensohle variiert auch die Außensohle der Schuhe. Bei Tennisschuhen ist die Außensohle speziell fĂŒr eine hohe Bodenhaftung entwickelt.

Sie besteht aus einem sehr widerstandsfÀhigen Material, da sie auf dem Tennisplatz stark beansprucht wird. ZusÀtzlich gibt es eine Auswahl von verschiedenen Profilen, sodass Du auf jedem Bodenbelag den perfekten Halt bekommst.

Im Gegensatz dazu setzt sich die Sohle von Laufschuhen aus einem weichen Material zusammen. Sie wĂŒrde sich beim Tennisspielen schnell abnutzen.

Hinzu kommt, dass Laufschuhe ein sehr tiefes Profil besitzen. Dieses Profil ist zum Tennisspielen ungeeignet, da es zu stark in den Boden greift. Unter UmstÀnden könntest Du damit sogar den Platz beschÀdigen.

Preis

Du siehst, es ist extrem wichtig, dass Du die richtigen Schuhe auf dem Platz verwendest. Zwar sind Tennisschuhe etwas teurer als Laufschuhe, allerdings sind sie definitiv die Investition wert.

Tennisschuhe geben Dir zum einen die Beweglichkeit und den Spielkomfort, um jeden Ballwechsel zu meistern. Insbesondere helfen sie Dir, das Verletzungsrisiko erheblich zu senken.

Tennisschuhe – Der 7-Schritte Ratgeber

Foto von verschiedenen Tennisschuhe im Regal

Wir haben fĂŒr Dich eine Liste mit 7 Punkten erstellt, die Du unbedingt im Kopf haben solltest, wenn Du Dir einen neuen Tennisschuh aussuchst. Anhand der einzelnen Schritte findest Du heraus, welches Modell am besten zu Dir passt.

1. Bodenhaftung

Schaue im ersten Schritt, auf welchem Belag Du Tennis spielst. Da jeder Bodenbelag eine andere Beschaffenheit besitzt, benötigt der Schuh ein spezielles Profil, das auf den Platz abgestimmt ist.

Es spielt eine große Rolle, welche Rutscheigenschaften der Boden aufweist. Auf rutschigen PlĂ€tzen brauchen Deine Schuhe beispielsweise mehr Grip.

DarĂŒber hinaus entscheiden die Eigenschaften des Platzes, wie schnell sich die Sohle der Tennisschuhe abnutzt. GrundsĂ€tzlich unterscheiden wir zwischen vier verschiedenen Profilarten fĂŒr diese BelĂ€ge:

  • Sandplatz
  • Hardcourt
  • Rasen
  • Teppich

Sandplatz

Foto von Tennisschuhen fĂŒr den Sandplatz

Wenn Du Tennis auf Sand spielst, ist Dir wahrscheinlich bewusst, dass dieser Belag sehr rutschig ist. Deshalb brauchst Schuhe, die Dir einen soliden Halt auf dem Spielfeld geben.

Das Profil von Sandplatzschuhen besteht aus vielen einzelnen Rillen, die im Zickzack Muster angeordnet sind. Dieses wird auch „FischgrĂ€tenmuster“ genannt. Unter allen vier Profiltypen ist dieses am tiefsten, sodass die Schuhe einen guten Grip gewĂ€hrleisten.

Das verhindert, dass Du auf dem Boden unkontrolliert wegrutschst. Dennoch ist das Profil nicht zu tief, sodass Du die Möglichkeit hast, kontrolliert in die BÀlle zu rutschen.

Die meisten Hersteller bezeichnen Tennisschuhe mit diesem Profil als „Clay Modelle“. Du kannst die Schuhe aber auch in der Halle verwenden, falls Du auf einem Granulatboden spielst.

Tipp: In dem tiefen Schuhprofil, kann sich leicht Sand sammeln und festsetzen. Wir raten Dir, beim Spielen die Schuhe regelmĂ€ĂŸig auszuklopfen, um den Sand herauszulösen. Dann hast Du wieder den maximalen Halt mit Deinen Schuhen.

Hardcourt

Foto von Tennisschuhen fĂŒr den Hardcourt

Im Gegensatz zum Sandplatz besitzt der Hardcourt eine griffigere OberflĂ€che. Damit sind besonders Kunststoff- oder BetonplĂ€tze gemeint. Das Wegrutschen ist auf diesem Belag zwar möglich, aber nicht mehr so einfach. FĂŒr das Spiel auf dem Hartcourt empfehlen wir Dir die sogenannten „Allcourt“ Schuhe.

Ähnlich wie bei den Sandplatzschuhen, setzt sich das Profil der Allcourts zum großen Teil aus einem FischgrĂ€tenmuster zusammen. Hinzu kommen noch weitere kreisförmige Muster. Da das Gleiten auf HartplĂ€tzen allgemein schwieriger ist, haben diese Schuhe ein flacheres Profil.

Wie der Name schon sagt, kannst Du Dich mit Allcourt Tennisschuhen auf vielen verschiedenen BelÀgen bewegen. Du solltest jedoch beachten, dass Du mit den Schuhen dann immer einen Kompromiss eingehen musst.

FĂŒr ein gelegentliches Match auf Sand oder Rasen sind diese in Ordnung. Solltest Du permanent auf anderen Böden Tennis spielen, raten wir Dir allerdings ab, die Allcourts zu nutzen. Greife dann lieber zu den spezialisierten Sohlen.

Rasen

Foto eines Tennisschuhs fĂŒr den Rasenplatz

Der Rasenplatz ist generell ein Belag, auf dem die Bodenhaftung eher gering ist. Insbesondere kann Tau den Platz sehr rutschig machen. Deshalb solltest Du zu Tennisschuhen greifen, die Dir eine gute Traktion verleihen.

In diesem Fall gibt es Schuhe, die ausschließlich auf dem Rasen zum Einsatz kommen. Sie sind mit kleinen Noppen an der Außensohle ausgestattet. Da der Untergrund weich ist, nutzen sich die Schuhe kaum ab und sind dementsprechend lange haltbar.

Schaue unbedingt darauf, dass Du keine Schuhe mit tiefem Profil auf dem Rasen trĂ€gst. Denn dadurch kannst Du den Platz beschĂ€digen. Üblicherweise haben Tennisschuhe fĂŒr den Rasenplatz die Bezeichnung „Grass“.

Teppich

In den meisten Tennishallen findest Du PlÀtze mit einem Teppichboden. Dabei besteht die obere Schicht aus Velours, einem rutschfesten Material.

Hier könntest Du mit Profilschuhen stolpern und umknicken. Um sicher auf dem Teppichboden zu spielen, ist es wichtig, dass Du Tennisschuhe ohne Profil auswÀhlst.

Diese besitzen eine glatte Sohle, mit der Du Dich problemlos in der Halle bewegen kannst. Oftmals haben die entsprechenden Modelle den Ausdruck „Indoor“ in der Produktbeschreibung.

Du solltest ebenfalls beachten, dass die Sohle der Schuhe hell ist. Geeignete Sohlen werden mit dem Zusatz „Non Marking“ gekennzeichnet. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass Du farbige Streifen auf dem Teppich hinterlĂ€sst.

2. StabilitÀt

Das zweite Kriterium, das Du bei der Wahl der neuen Tennisschuhe berĂŒcksichtigen musst, ist die StabilitĂ€t der Schuhe. In fast jedem Ballwechseln kommt es vor, dass Du schnell auf den Schlag Deines Gegners reagieren musst.

Das fĂŒhrt dazu, dass Deine Beine teilweise extremen Belastungen ausgesetzt sind. Dies ist besonders bei rasanten Richtungswechsel und ruckartigen Bewegungen der Fall.

Gute Tennisschuhe erkennst Du hauptsĂ€chlich an der Grundstruktur. Im ersten Moment fĂŒhlen sich die Schuhe fĂŒr Dich vielleicht etwas steif an. Das ist aber ein gutes Zeichen, da sie Dir somit einen Rundumschutz bieten.

MittelfußbrĂŒcke

Von großer Bedeutung ist der Mittelteil der Schuhe. Die MittelfußbrĂŒcke sollte aus einem stabilen Material bestehen.

Oftmals ist sie aus einem StĂŒck dicken Kunststoffs gefertigt. Das kannst du ĂŒberprĂŒfen, indem Du versuchst, einen Schuh zu knicken. In der Regel biegt sich dann lediglich der vordere Teil des Schuhs.

Seitenteile

Wenn Du einen Ball schlĂ€gst, ist es so, dass Dein Fuß mit einer großen Kraft gegen die Außenseite des Tennisschuhs gedrĂŒckt wird. Aus diesem Grund sollte dieser ĂŒber verstĂ€rkte Seitenteile verfĂŒgen, die der Kraft entgegensetzen.

Sie sorgen dafĂŒr, dass Dein Fuß nicht aus dem Schuh ausbricht und nehmen Dir dadurch erhebliche Verletzungsrisiken.

Fersenkappe

Um Deinen Fuß auch von hinten zu schĂŒtzen, sind die meisten Modelle mit einer robusten Fersenkappe ausgestattet. Diese sollte sich mit der bloßen Hand nicht eindrĂŒcken lassen. In Verbindung mit den beiden anderen Seiten verleihen sie dem Tennisschuh die notwendige StabilitĂ€t.

Vorderfuß

Da im Vorderfußbereich nicht so starke KrĂ€fte wirken, setzt sich dieser aus flexibleren Materialien zusammen. Der große Vorteil fĂŒr Dich ist, dass Du Deinen Fuß, wie mit einem normalen Schuh abrollen kannst. Somit ist der Spielkomfort viel höher.

3. DĂ€mpfung

Die DĂ€mpfung des Tennisschuhs ist ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor, den Du Dir merken solltest.

Denn auf dem Tennisplatz ist es so, dass Deine Beine stark beansprucht werden. Das kann sehr schnell zu Gelenkproblemen fĂŒhren. Es ist deshalb entscheidend, dass Du auf eine gute DĂ€mpfung achtest.

Funktion

Prinzipiell unterstĂŒtzt Dich der Schuh wĂ€hrend des Spiels, indem er alle StĂ¶ĂŸe abfedert und Aufprallschocks absorbiert.

Dabei werden nicht nur Deine Gelenke, sondern auch Dein RĂŒcken geschont. Somit kannst Du Gelenk- oder RĂŒckenbeschwerden in diesem Bereich vorbeugen.

DĂ€mpfungsgrad

Generell richtet sich die StĂ€rke der DĂ€mpfung nach dem Bodenbelag, fĂŒr den die einzelnen Schuhe geeignet sind. Es gilt: Je hĂ€rter der Bodenbelag ist, desto stĂ€rker muss die DĂ€mpfung sein.

Dementsprechend haben Tennisschuhe fĂŒr den Hardcourt einen sehr hohen DĂ€mpfungsgrad. Modelle fĂŒr den Sandplatz und den Teppichboden weisen im Vergleich dazu eine mittelstarke DĂ€mpfung auf.

Da der Rasenplatz von der OberflÀche eher weich ist, haben die passenden Schuhe einen geringeren DÀmpfungsgrad.

Aufbau

Ein qualitativ hochwertiger Tennisschuh hat ein DĂ€mpfungssystem, das aus mehreren Schichten aufgebaut ist. Das ist im Grunde genommen die Außen-, die Zwischen- und die Innensohle.

Von diesen drei Sohlen ĂŒbernimmt die Zwischensohle den Hauptteil der DĂ€mpfung. Sie ist im hinteren Fersenbereich besonders dick, da sich hier Dein Fußgelenk befindet. An diese Stelle wird der Stoß maximal absorbiert, wodurch der Schuh Dein Gelenk optimal entlastet.

Am Vorderfuß ist die Zwischensohle hingegen etwas dĂŒnner. Der Hintergrund ist, dass die Zehen und der Fußballen einen möglichst hohen Bewegungsspielraum brauchen. Trotzdem reicht die DĂ€mpfungsschicht aus, um den Fuß zu schĂŒtzen.

Polsterung

Werfe auch unbedingt einen Blick in den Innenbereich der Tennisschuhe. Die Polsterung der Zunge und der InnenwĂ€nde sollte weich sein und sich angenehm anfĂŒhlen. Außerdem ist hilfreich, wenn die Innensohle leicht herauszunehmen ist. So kannst Du die Sohle bei Bedarf durch individuelle Einlagen ersetzen.

4. Passform

Damit Du den perfekten Tragekomfort auf dem Tennisplatz hast, ist es wichtig, dass der Tennisschuh genau an Deine Fußform angepasst ist. Insgesamt sollte der Schuh Deinen Fuß gleichmĂ€ĂŸig umschließen, sodass er einen stabilen Sitz im Schuh bekommt.

Achte darauf, dass Dein Fuß bĂŒndig an den Innenseiten des Schuhs anliegt. Zu viel Bewegungsspielraum am Mittelfuß fĂŒhrt dazu, dass Dein Fuß im Schuh hin und her rutscht. Im schlimmsten Fall könnte sich Dein Fuß verdrehen und Du wĂŒrdest Dir eine böse Verletzung zuziehen.

Auf der anderen Seite darf der Schuh aber auch nicht zu stark drĂŒcken. Denn dann ist die Reibung zu hoch, wodurch Du Dir Blasen an den FĂŒĂŸen holst. Mit der entsprechenden SchnĂŒrung hast Du unter anderem die Möglichkeit, den Sitz des Schuhs lockerer oder fester einzustellen.

FĂŒr ein angenehmes SpielgefĂŒhl brauchen Deine Zehen dagegen etwas mehr Spielraum. Beim Abstoppen kann es dazu kommen, dass sie im Schuh nach vorne rutschen.

Es wĂ€re ein schmerzhaftes GefĂŒhl, wenn die Zehenspitzen direkt an die Innenwand drĂŒcken wĂŒrden. Daher ist es ratsam, in diesem Bereich ungefĂ€hr einen Zentimeter Platz zu lassen. Bestelle den Schuh also besser eine bzw. eine halbe Nummer grĂ¶ĂŸer.

Tipp: Wir empfehlen Dir, alle Tennisschuhe immer mit den Socken und Bandagen anzuprobieren, die Du auf dem Platz trĂ€gst. Teste außerdem die Schuhe ausgiebig, indem Du typische Bewegungen simulierst. Somit kannst Du Dir einen guten ersten Eindruck verschaffen.

5. Obermaterial

Das Obermaterial ist der flexible Teil des Tennisschuhs. In erster Linie sorgt es dafĂŒr, dass Deine FĂŒĂŸe nicht starr in den Schuhen sitzen, sondern sich problemlos abrollen können.

Als zweite Funktion ĂŒbernimmt es die DurchlĂŒftung Deiner FĂŒĂŸe in den Schuhen. Die heiße und verbrauchte Luft kann so entweichen. Zugleich strömt neue frische Luft in die Schuhe hinein. Hier hast Du die Wahl zwischen zwei verschiedenen Materialien:

Synthetik

Viele Tennisspieler bevorzugen synthetische Materialien. Perforierte Stoffe machen den Schuh Ă€ußerst atmungsaktiv und bieten Dir damit eine gute Luftzirkulation. Zudem gibt eine Vielzahl an Materialkombinationen, die ĂŒber unterschiedliche Merkmale verfĂŒgen.

Netzstoffe wie z. B. „Mesh“ haben eine hohe LuftdurchlĂ€ssigkeit. Textile sorgen fĂŒr eine weiche und angenehme Polsterung. Dann gibt es noch Gewebe, bei denen Fasern aus Kevlar beigemischt wurden. Sie sind extrem leicht und lange haltbar.

Leder

Lederschuhe erfreuten sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Einige Modelle sind heute noch im klassischen Leder Stil erhĂ€ltlich. Allerdings sind Tennisschuhe aus Leder weniger atmungsaktiv und nicht so lange haltbar wie Schuhe aus synthetischem Material.

6. Gewicht

Wenn Du eine engere Auswahl an Modellen getroffen hast, solltest Du ebenfalls das Gewicht der Schuhe in Deine Entscheidung mit einbeziehen. Hierbei musst Du einen Kompromiss aus Schnelligkeit und StabilitÀt eingehen.

Bist Du beispielsweise ein Spieler, der oft in die BĂ€lle rutscht, dann ist fĂŒr Dich ein stabileres Modell bestens geeignet. Diese Schuhe sind solide gebaut und haben demnach mehr Gewicht.

Wenn Du viel Wert auf Schnelligkeit auf dem Platz legst, kannst Du zu leichteren Tennisschuhen greifen. DarĂŒber hinaus sparst Du bei lĂ€ngeren Ballwechseln wertvolle Energie, da Du Dich einfacher bewegen kannst.

Du musst jedoch beachten, dass diese Schuhe aus einem dĂŒnneren Material bestehen und die StabilitĂ€t darunter leidet.

7. Haltbarkeit

Vor dem Kauf eines Tennisschuhs solltest Du sicherstellen, dass das Modell aus widerstandsfÀhigen Materialien besteht. Achte auch auf eine hochwertige Verarbeitung.

Bevor Du zum ersten Mal mit den neuen Schuhen auf den Platz gehst, raten wir Dir, die Schuhe zu imprĂ€gnieren. Das schĂŒtzt vor allem das Obermaterial des Schuhs und verlĂ€ngert seine Haltbarkeit.

Um die Tennisschuhe dann weiterhin langlebig zu halten, ist unser Tipp, sie regelmĂ€ĂŸig zu reinigen.

Tipp: Reinige die Schuhe am besten per Hand mit einer entsprechenden BĂŒrste. Die Schuhe sollten nicht in eine Waschmaschine gesteckt werden. Dort könnten sich die Sohlen verformen und die Schuhe wĂ€ren nicht mehr zu benutzen.

Wie lange hÀlt ein Tennisschuh eigentlich?

Auf Anhieb kann man diese Frage nicht direkt beantworten. Das ist fĂŒr jeden Spieler unterschiedlich. Zwei wesentliche Faktoren, der aber die Haltbarkeit beeinflussen, sind Deine SpielintensitĂ€t und der Untergrund, auf dem Du Dich bewegst.

Bekanntermaßen findet der meiste Verschleiß an der Außensohle statt. Mit der Zeit reibt sich das Profil StĂŒck fĂŒr StĂŒck ab. Wenn Du siehst, dass die Außensohle abgelaufen ist und Du keinen sicheren Halt mehr auf dem Platz hast, solltest Du die Schuhe unbedingt wechseln.

PrĂŒfe zusĂ€tzlich, ob die DĂ€mpfung der Sohle intakt ist. Diese verliert ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum gesehen ihre ElastizitĂ€t. Merkst Du, dass die DĂ€mpfungseigenschaften nachgelassen haben, ist es ebenfalls Zeit fĂŒr neue Schuhe.